Pigment-/Altersflecken



Unregelmäßige Hautverfärbungen entstehen oft durch überschüssige Melanin- bzw. Lipofuscin-Einlagerungen in oberen Hautschichten und treten gehäuft auf den sonnenexponierten Hautstellen wie Gesicht, Handrücken und Dekolleté auf. Die bekanntesten davon sind lentigo senilis (Altersflecken) und lentigo solaris (Pigmentflecken durch UV-Einstrahlung).

Melanin wird von so genannten Melanozyten produziert und ist ein wichtiges Hautpigment, das UV-Licht absorbiert und die Haut so vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Die Melanozyten liegen in tieferen Epidermisschichten und geben über ihre Zellfortsätze Melaninpigmente an einzelne oberflächlich gelegene Keratinozyten ab. Diese reagieren stets auf UV-Strahlung oder entzündliche Prozesse und bewirken mittels spezieller Botenstoffe die Aktivierung von weiterem Melanin in den Melanozyten. Doch auch hormonelle Störungen und Stress können als Ursache für eine übermäßige Melanin-Anhäufung fungieren. Nach einer UV-Bestrahlung können die Hautzellen auch ein anderes Pigment – Lipofuscin (gelb-braun Pigment) – aus ihren Membranen freisetzen. Solche Pigmente werden sowohl in jüngerer als auch älterer Haut produziert. Allerdings sind die Regenerationsprozesse in der jüngeren Haut stärker, sodass die Folgen der Pigmentfreisetzung relativ schnell und ohne sichtbare Schäden beseitigt werden können. Bei älteren Menschen lässt die Regeneration sehr stark nach, es kommt zu sog. replikativen Seneszenz (die Zellen verlieren ihre Teilungskapazität) und die ausgestoßenen Pigmente bleiben unbeseitigt.

Das Licht wird stärker an Stellen absorbiert, wo die Pigmentkonzentration höher ist (Prinzip einer selektiven Photothermolyse, die auch bei der Photoepilation und Gefäßerweiterungen eingesetzt wird). So eine starke Lichtabsorption kann dann zu einer künstlichen Verbrennung des Pigmentflecks führen. Gelingt es dabei, die Belastung der umliegenden Haut in Grenzen zu halten, kann eine solche Behandlung sicher und ohne Nebenwirkungen ablaufen. Um Pigmentveränderungen erfolgreich behandeln zu können, müssen die Pigmente deshalb das eingesetzte Licht effektiv absorbieren können. Solche Parameter wie Art und Größe des Pigmentes, seine Tiefe (epidermal oder dermal), seine Platzierung, benutzte Wellenlänge, Energie und Pulsdauer sind für den Behandlungserfolg sehr entscheidend. Ein stark kurzwelliges Licht wird z.B. sehr oberflächlich (unter 1 mm) absorbiert, was zu einer Überhitzung der umgebenden Haut und damit folglich zu ihrer Verbrennung führen kann. Aus diesem Grund sollten mit dieser Methode nur Menschen max. bis zum Hauttyp III behandelt werden.

Effektive Behandlung mit Licht und RF-Strom



Bei Behandlungen von pigmentierten Läsionen wie z.B. Altersflecken setzt die ELOS® -Technologie eine Kombination aus Licht (mit einer Wellenlänge von 580-980nm) und RF-Strom ein und bietet damit eine schonende, schmerzarme und wirkungsvolle Entfernungsmethode.

Wie alle pigmentkonzentrierte Regionen absorbieren auch Altersflecken mehr Lichtenergie als die umliegende Haut. Dies führt zu einer künstlichen kleinflächigen Verbrennung, die mittelfristig abschürft und ein Ausbleichen des Altersflecks bewirken kann.

Verläuft die Behandlung erfolgreich, kann man die ersten Ergebnisse (Farbveränderungen) schon kurz nach der Behandlung oder am nächsten Tag beobachten. Dabei können verschiedene Pigmentflecken sehr unterschiedlich auf die Behandlung reagieren: Einige zeigen sofortige Reaktion, bei anderen werden mehrere Sitzungen notwendig. Altersbedingte braune Flecken können langfristig entfernt werden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass sie sich nach einigen Jahren nachbilden – besonders dann, wenn die Haut des Kunden wieder höheren Dosen an Sonnenlicht ausgesetzt wird.

Besonders vorsichtig muss man mit anderen Hautpigmentveränderungen umgehen. Eine kosmetische Behandlung von Muttermalen muss wegen einem theoretisch erhöhten Krebsrisiko komplett ausgeschlossen werden.

Wählen Sie mit Hilfe der Produktübersicht das passende Behandlungssystem für Pigment- und Altersflecken  aus.
 
 

 
0